S A T Z U N G

      

des

Montessori-Landesverbandes Hamburg-Schleswig-Holstein e. V.

 

 

§ 1 Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen "Montessori-Landesverband Hamburg-Schleswig-Holstein e. V.". Er hat seinen Sitz in Hamburg.

  

§ 2 Zweck

 

Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Erziehung durch die Verbreitung der Montessori-Pädagogik entsprechend den Prinzipien der Association Montessori Internationale (AMI). Insbesondere soll der Verein mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bei der Errichtung und Förderung von Montessori-Erziehungseinrichtungen im norddeutschen Raum mitwirken.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Ausbildungskurse, bei denen die Pädagogik und Methode Maria Montessoris vermittelt wird und durch Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Vorträge, Fortbildungstage, Informationsveranstaltungen, Unterstützung von entsprechenden Projekten).

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

1. Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen oder Personenvereinigungen werden, die sich zu den Grundsätzen nach § 2 der Satzung bekennen und bereit sind, den Verein nach Kräften zu fördern. Mitgliedsvereine, die nicht als gemeinnützige Zwecke dienend anerkannt sind, können keine finanzielle und beratende Unterstützung vom Verein erhalten.

 

2. Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an die nächste Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

 

3. Die Aufnahme von Montessori-Einrichtungen kann nur durch die Mitgliederversammlung abgelehnt werden.

 

4. Die Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag, der von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum 31. März eines jeden Jahres zu zahlen. Eine Aufnahmegebühr kann durch die Mitgliederversammlung festgelegt werden.

 

5. Der Vorstand kann mit einstimmigem Beschluss Ehrenmitglieder ernennen.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft erlischt

 

1. durch Tod,

 

2. durch mit vierteljähriger Frist für den Schluss eines Kalenderjahres schriftlich erklärten Austritt,

 

3. durch Ausschluss.

 

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt, wenn es, trotz schriftlicher Aufforderung, seinen Zahlungsverpflichtungen nicht innerhalb angemessener Fristen nachkommt oder wenn ein anderer wichtiger Grund vorliegt.

 

Der Ausschluss erfolgt durch schriftlich zu übermittelnden Beschluss des Vorstandes, nachdem dem Betroffenen Gehör ermöglicht worden ist. Gegen den Beschluss kann der Betroffene binnen eines Monats schriftlich über den Vorstand die Entscheidung der Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.

 

§ 5 Rechte der Mitglieder

 

Alle Mitglieder sind berechtigt, bei den Mitgliederversammlungen und allen anderen Veranstaltungen des Vereins mitzuwirken. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ruht, solange Beitragsrückstände bestehen.

 

Jedes Mitglied erhält die Zeitschrift der Deutschen Montessori-Gesellschaft e.V.

  

§ 6 Organe

 

Organe des Vereins sind

 

1. die Mitgliederversammlung,

2. der Vorstand,

3. die Ehrenvorsitzenden,

4. der Beirat.

  

§ 7 Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einmal im Jahr einberufen. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich oder unter der zuletzt bekannt gegebenen Mailadresse einzuladen.

 

Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung sind:

 

a) Entlastung des Vorstandes

b) Wahl von zwei Rechnungsprüfern.

 

Außerdem im Bedarfsfalle:

 

c) Wahl des Vorstandes

d) Beschlussfassung über Satzungsänderungen

e) Beschlussfassung über Angelegenheiten, die ihr nach der Satzung übertragen worden sind

f) Beschlussfassung und Beratung in allen anderen ihr unterbreiteten Angelegenheiten.

 

2. Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn der zehnte Teil der Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes schriftlich verlangt. In diesem Fall 2einzuladen.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist binnen drei Monaten nach Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes einzuberufen.

 

3. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende und im Falle der Verhinderung beider ein vom Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter.

 

Der Beschlussfassung unterliegen die in der Tagesordnung bekannt gegebenen Gegenstände. Anträge, die die in § 7 Absatz 1 c), d), e) behandelten Angelegenheiten betreffen, müssen spätestens bis zum 31. März dem Vorstand schriftlich zwecks Aufnahme in die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung vorliegen.

 

4. Jede Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden, soweit Gesetz oder Satzung nichts anderes bestimmen, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Wahlen zum Vorstand hat eine Stichwahl stattzufinden, wenn von zwei Bewerbern keiner die Mehrheit oder von mehr als zwei Bewerbern keiner die absolute Mehrheit der erschienenen Mitglieder erreicht hat.

 

5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie des Vorstandes sind Niederschriften anzufertigen, die vom Vorsitzenden und Protokollführer zu unterzeichnen sind.

 

§ 8 Der Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus

 

a) dem Vorsitzenden

b) dem stellvertretenden Vorsitzenden sowie

c) einem bis drei weiteren Mitglied/ern.

 

2. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die die Zuständigkeiten regelt.

 

3. Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Vorsitzende und sein Stellvertreter; jeder hat Alleinvertretungsmacht.

 

4. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.

 

5. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er sorgt für die zweckentsprechende Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel (s. § 2). Der Vorstand arbeitet im Grundsatz ehrenamtlich. Die Mitgliederversammlung kann aber eine angemessene Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen.

 

6. Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

7. Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter sowie dem Protokollführer zu unterschreiben ist.

 

§ 9 Ehrenvorsitz

 

Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag eines Mitgliedes einen Ehrenvorsitzenden wählen. Die Wahl muss mit einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder erfolgen. Ehrenvorsitzende werden zeitlich unbefristet gewählt. Ehrenvorsitzender kann nur sein, wer Mitglied des Vereines ist. Der Ehrenvorsitzende ist berechtigt, an allen Veranstaltungen teilzunehmen. Er hat jedoch innerhalb des Vorstandes kein Stimmrecht. Die Anzahl der Ehrenvorsitzenden darf höchstens zwei Mitglieder betragen. 

 

§ 10 Beirat

 

Der Vorstand kann für die Durchführung satzungsgemäßer Aufgaben einen Beirat benennen. Aufgabe des Beirates ist die Unterstützung des Vorstandes in der laufenden Arbeit. Die Arbeit des Beirates endet spätestens bei Ablauf der Wahlperiode des Vorstandes. Beiratsmitglieder sollen Mitglieder des Vereins sein.

  

§ 11 Satzungsänderungen

 

Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist die Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

  

§ 12 Auflösung

 

1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Die Einladung zu dieser Versammlung muss vier Wochen vorher schriftlich erfolgen.

 

2. Diese Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so hat innerhalb von vier Wochen die Einberufung einer zweiten Versammlung zu erfolgen. Diese Versammlung kann die Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschließen.

 

3. Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.

 

4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Erziehung im Sinne der Montessori-Pädagogik.

 

Gültige Fassung ab 25.11.2015